24Option Abgeltungssteuer

Der Handel mit Binären Optionen zieht vor allen Dingen Kleinanleger an, die wenig bis keine Erfahrung mit Anlageformen haben und auf diesem recht einfachen Wege ihr großes Glück suchen. Oftmals führt dies dazu, dass auch rund um das Thema Steuern keine oder nur wenige Erfahrungen vorhanden sind. Dabei ist dies ein sehr wichtiges Thema, da das Finanzamt an den Gewinnen, die durch den Handel erzielt werden können, kräftig mitverdient.

Was ist die Abgeltungssteuer?

Alle Anleger sind in Deutschland dazu verpflichtet, auf Kapitalerträge aller Art eine Steuer zu entrichten. Diese Steuer nennt sich Abgeltungssteuer. Kapitalerträge können beispielsweise Zinsen sein, die auf Sparguthaben gewährt werden. Oder aber auch die Gewinne, die beim Handel mit Binären Optionen bei 24Option erzielt werden.

Dabei muss beachtet werden, dass alle Kapitalerträge, die eine Person pro Jahr macht, zusammengefasst werden müssen. Es wird also nicht jede Kapitalanlage einzeln versteuert.

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Wie hoch ist sie?

Aktuell beträgt die Abgeltungssteuer in Deutschland 25 Prozent der Gewinne. Das bedeutet, dass ¼ der bereinigten Einnahmen an das Finanzamt fließt. Dies sollte bereits vor der Eröffnung von einem Handelskonto bei einem Broker bedacht werden. Denn viele Anleger denken immer, dass alle erzielten Gewinne ihnen gehören. Wer jedoch die Abgeltungssteuer von vorne herein in den Handel einplant, der wird am Ende auch nicht allzu enttäuscht sein, wenn er sieht, wie ertragreich seine Mühen rund um den Handel wirklich waren.

Was gibt es zusätzlich zu beachten?

Die reine Abgeltungssteuer ist leider nur ein Part der Steuerforderungen, die vom Finanzamt aufgestellt werden. Zur Abgeltungssteuer muss nämlich auch noch der Solidaritätszuschlag gezahlt werden. Und wer in der Kirche ist, der muss auch noch Kirchensteuer entrichten. Allerdings sind beide Beträge recht human, sodass sie nur bedingt ins Gewicht fallen.

Nach all diesen unschönen Informationen wollen wir Sie natürlich auch noch mit einigen erfreulichen Dingen rund um dieses Thema versorgen. So haben Sie selbstverständlich das Recht auf einen Freibetrag bei der Steuerzahlung. Dieser beträgt pro Jahr bei Singles 801 Euro und bei verheirateten Personen 1602 Euro. Alle Gewinne und Kapitalerträge, die Sie unterhalb dieser Grenze machen, gehören komplett Ihnen und müssen nicht versteuert werden. Nur die Summe, die über diesen Freibetrag hinaus geht, muss beim Finanzamt angegeben werden und wird mit der Abgeltungssteuer belegt.

Tipps für die Handhabung

Da es recht teuer werden kann, wenn man dem Finanzamt solche Einnahmen verschweigt, empfehlen wir Ihnen immer, die errungen Kapitalerträge fein säuberlich auf der Steuererklärung zu vermerken. Damit Ihnen dies nicht allzu schwer fällt, empfiehlt es sich, dass Jahr über alle Einnahmen und Ausgaben rund um den Handel fein säuberlich zu notieren. Da diese Notizen nur für Ihre persönlichen Zwecke gedacht sind, müssen diese keiner besonderen Form entsprechen. Sie werden Ihnen jedoch die Feststellung der tatsächlichen Gewinne erleichtern und Ihnen somit recht schnell aufzeigen, wie viel Geld Sie an den Staat abgeben müssen.

Übrigens: Da 24Option zu den Brokern gehört, die nicht in Deutschland ansässig sind, sind Sie alleine für die Begleichung der Steuer verantwortlich. Der Broker kümmert sich somit nicht darum und wird keine Meldung an das Finanzamt machen. Bedenken Sie zudem, dass nur der bereinigte Gewinn versteuerbar ist. Sie können also alle Verluste, Gebühren und sonstige Ausgaben von den Gewinnen abziehen, bevor Sie den Restbetrag bei der Steuererklärung angeben.

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