Regulierung von Brokern für binäre Optionen

binäre optionen testsiegerEin Risiko, dass beim Handel mit binären Optionen ausgeht, ist das Risiko des Anbieters. Es handelt sich bei der Vermögensklasse der binären Optionen um einen Broker, der sowohl Anbieter als auch Gegenspieler ist. Es besteht also ein berechtigtes Interesse daran, an einer Regulierung eines solchen Vertragspartners festzuhalten, um sichergehen zu können, dass dieser sein Interesse nicht ausspielt.

Eine binäre Option kann durchaus als eine Art von Wette verstanden werden. Der Wettpartner ist in diesem Fall der Broker. Der Charakter der Wette ist für die binäre Option deshalb zutreffend, weil es um ein Ereignis geht, dass entweder zutrifft oder nicht. Der Zufälligkeitsfaktor ist ebenfalls gegeben, aber dadurch dass binäre Optionen Derivate sind, welche echte Finanzinstrumente abbilden, lässt sich der Zufälligkeitsfaktor deutlich beschränken. Dadurch können sie vielmehr als eine Art kalkulierbare Wette verstanden werden.

Zypern als Hauptsitz der Regulierung

Broker sollten somit reguliert werden, um dieses Interessenkonfliktes Herr zu werden. Nach einer grundlegenden Recherche wird schnell klar, dass die meisten Broker für binäre Optionen im Ausland sitzen. Aufgrund der strengen Regulierungen in Deutschland und England wird es den meisten Brokern hier schwer fallen, eine entsprechende Lizenz zu erhalten. smartphone-569515_640Das trifft insbesondere zu, wenn es sich um ein Finanzinstrument handelt, dass in seiner Art einzigartig ist und gerade erst seit Neustem gehandelt wird. Die meisten Broker, die den Handel mit binären Optionen anbieten, haben daher ihren Hauptsitz in Zypern. Gerade nach der Griechendland-Krise und etlicher Finanzskandale wird es dem durchschnittlichen Anbieter schwerfallen, hier Vertrauen zu finden. Es sollte an dieser Stelle vermerkt sein, dass es sich bei diesen Instituten nicht um Banken handelt, die ausschließlich in Zypern aktiv sein dürfen und versuchen andere Regulierungen zu umgehen. Momentan ist Zypern einer der wenigen Standorte, die einen Handel mit binären Optionen überhaupt zulassen.

Bei den meisten Brokern, die momentan in Zypern aktiv sind, handelt es sich um Institute, welche Tochterunternehmen sind. Deren Konzerne betreiben meist mehr als nur ein einziges Institut und sind ohnehin in den Börsenhandel eingebunden. Daher muss nicht hinter jedem Anbieter, der in Zypern lizensiert ist, ein Betrug warten.

Zypern ist ein Land, dass der EU-Bankenregulierung unterliegt. Die ansässige Behörde heißt CySEC und hat die MiFID-Finanzmarktrichtilinie ratifiziert. Das bedeutet, dass CySEC angeordnet hat, alle Richtlinien der EU in nationale Gesetze umzusetzen. Somit soll ein einheitlicher Schutz gewährleistet werden. Diese Richtlinien sind in der Tat streng und sind ebenfalls Grundlage für die Regulierung in Deutschland. Die Broker unterliegen somit einer Regulierung, die mit der in Deutschland zu vergleichen ist. Werden bestimmte Kriterien nicht erfüllt, so droht der Entzug der Lizenz, was mitunter zu einer Insolvenz des Unternehmens und einem großen finanziellen aller Beteiligten auf Unternehmensseite führt. Da es sich beim Brokerage von binären Optionen jedoch um ein profitables Geschäft handelt, sollte angenommen werden, dass die Einhaltung der juristischen Anforderungen zur obersten Priorität der Broker zählt.

Anlegerschutz auf europäischem Niveau

Binäre Optionen Broker Vergleich
An dieser Stelle soll auf die Einzelheiten der Regulierung eingegangen werden, um das Vertrauen des interessierten Anleger in den Markt zu stärken. Unter vielen Anfängern wird der Neukundenboni als ein Maßstab für die Qualität des Brokers herangezogen. Es gilt dabei allerdings zu beachten, dass die Höhe eines Einzahlungsbonus nicht als Qualitätsmerkmal herangezogen werden kann. deutsche-boerse-daxDieser Tatsache sind sich die Behörden durchaus bewusst und haben deshalb eine Regulierung erlassen, welche besagt, dass ein Einzahlungsbonus einen Anleger nicht daran hindern darf, sein eingezahltes Kapital auszuzahlen. Somit wurden einige Umsatzbedingungen der Broker aus der Welt geschafft. Es war das Ziel der Behörde unfaire Bonus-Bedingungen komplett abzuschaffen, sodass es weniger leicht fällt, Neukunden mit Boni zu locken, die tatsächlich darin resultieren, dass der Kunde handeln muss, um auf seinen Bonus zugreifen zu können. Bei manchen Brokern waren die Umsatzbedingungen so angesetzt, dass der Trader einen solchen Umsatz erreichen musste, dass der Broker bereits durch die Spreads den Bonus erneut eingenommen hat. Eine Verhinderung eben genau solcher Maßnahmen ist ein essentieller Teil des Anlegerschutzes durch die Regulierung. Die Aktivitäten in diesem Bereich von Seiten der CySEC beweisen, dass ein aktiver Anlegerschutz in Zypern durchgeführt wird.

 

Die Einlagensicherung als Anlegerschutz

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Einlagensicherung. Die CySEC hat veranlasst, dass alle Broker von binären Optionen beim „Investor Compensation Fund“ (ICF) Mitglied werden und sich damit an er Einlagensicherung beteiligen. Dieser Fonds ähnelt vom Prinzip her einer Versicherung. Alle beteiligten Broker oder Wertpapierdienstleister zahlen in diesen Fonds ein.15767416665_934bc9b4c8_b Sollte es zu einer Insolvenz eines der Mitglieder kommen und Kundeneinlagen nicht mehr zurückgezahlt werden können, so greift der Fonds auf seine eigenen Einlagen zurück und erstattet den Kunden ihre Forderungen. Die Broker der binären Optionen sind Teil des „Investor Compensation Fund for Clients of IF“, der sich speziell auf die Einlagensicherung von Kundengeldern fokussiert. Die Einlagensicherung des ICFFC beschränkt sich allerdings auf eine maximale Entschädigungssumme von 20.000 Euro pro Konto. Nicht nur deshalb empfiehlt es sich also mehrere Konten zu betreiben und maximal den genannten Betrag auf ein Konto einzuzahlen. Nach wie vor ist die Information der beste Schutz und es lohnt sich, regelmäßig in sozialen Netzwerk oder Foren von Händlern von binären Optionen Recherchen anzustellen.

Dennoch hat die Finanzkrise gezeigt, dass Anleger sich nicht allein auf den Schutz durch eine Regulierung verlassen können. Was interessierte Anleger tun können, ist sich ausreichend im Internet zu informieren. Auf unserer Seite werden Sie kein Angebot zu einem Broker finden, der sich aktuell in einem Betrugsskandal befindet oder verdächtigt wird, unrechtsmäßigen Praktiken zu folgen. Hier ist es der Schutz der Masse, welche den Händler davor bewahrt, in einen falschen Broker einzuzahlen. Der Handel mit binären Optionen erfreut sich momentan zunehmender Beliebtheit. Der gesamte Börsenhandel verzeichnet momentan mehr Zuläufer aus dem Segment der Sparer. Binäre Optionen werden sich daher fest am Markt etablieren und die Branche wird sich langfristig entwickeln. Aufgrund der großen Fülle der Anbieter, welche den Regulierungen Folge leisten reinigt der freie Markt sich selber von den schwarzen Schafen unter den Brokern.

Fazit

Die Regulierung von Brokern für binäre Optionen ist ein essentieller Bestandteil in der Verwirklichung eines fairen und sicheren Marktes. Obwohl die Regulierung der meisten Broker nicht dem deutschen Standard entspricht, sind Berichte über schwarze Schafe selten. Die Konkurrenz unter den Anbietern ist hoch und das Geschäft ist profitabel genug, ohne dass sich Händler vor ernsthaften Betrügern fürchten müssten. Der Markt wächst und die Sicherheit nicht proportional zu.

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