Was sind Binäre Optionen?

Binäre Optionen funktionell erklärt:

binäre optionen testsiegerDie Beliebtheit der Binären Optionen befindet sich momentan in einer absoluten Hochphase. Sowohl Anleger, die zuvor keine Erfahrungen an der Börse gemacht haben, als auch erfahrene Händler erfreuen sich an der simplen Funktionsweise und den enormen Renditechancen. Obwohl Binäre Optionen schon seit über zehn Jahren gehandelt werden, sind sie erst in den letzten Jahren für private Anleger interessant geworden. Interessenten sollten sich der Chancen und der Risiken bewusst werden und einen risikominimierenden Handelsansatz entwickeln, der langfristig zum Erfolg führt. Dieser Artikel soll Interessenten in die Lage versetzen, die Risiken und Chancen des Handels mit Binären Optionen abschätzen zu können und ihre ersten risikobewussten Handelsentscheidungen zu treffen.

1. Die Funktionsweise

Binäre Optionen entscheiden sich in gewissermaßen von den klassischen Optionen. Prinzipiell funktionieren sie dennoch ähnlich. Eine Option kann als ein Derivat eines Finanzinstrumentes verstanden werden. Ein Derivat ist ebenfalls ein Finanzinstrument, dass den Wert eines bestimmten Vermögenswertes abbildet. Ein Vermögenswert könne beispielsweise eine Aktie oder ein Rohstoff sein. Das Derivat stellt den Kursverlauf des Vermögenswertes dar und kann somit als eine Art Abbildung verstanden werden. Die Option ist ein bestimmtes Derivat, dass den Inhaber, sowie den Verkäufer, stets die Möglichkeit zu einer bestimmten Handelsentscheidung offen lässt. Diese sind meistens mit einem bestimmten Eintrittsereignis und einem Datum verbunden.

Wie der Name schon erahnen lässt gibt es bei der Binären Option prinzipiell zwei Ereignisse: Der Kurs des Basiswertes, also des Vermögenswertes, notiert über oder unter dem erwarteten Niveau. Der Inhaber der Binären Option entscheidet sich für ein Ereignis, dass seiner Meinung nach mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eintreffen wird. Trifft seine Prognose zu, so wird das Kapital, dass er eingesetzt hat, vermehrt ausgezahlt. Trifft diese nicht zu, so ist das Geld verloren.
Was sind Binäre Optionen?
Es gibt allerdings zwei unterschiedliche Arten von Binären Optionen: Die Knock-In – und die Knock-Out-Option. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Betrachtungsweise der jeweiligen Ereignisse, die für den Erfolg oder Misserfolg einer Binären Option entscheidend ist. Beide Arten von Optionen werden in Call, Put oder ggf. in Range unterteilt. Bei der Call-Option wird davon ausgegangen, dass der Kurs steigt. Damit die Option ein Erfolg ist, muss der Kurs sich also über dem erwarteten Wert bewegen oder darauf liegen, wenn es sich um eine Knock-In-Option handelt. Bei einer Knock-Out-Option hingegen darf die Option das Kursniveau nicht berühren und auch nicht unterschreiten.

Die Put-Option hingegen setzt darauf, dass der Kurs sinkt. Bei der Knock-In-Option darf das Kursniveau berührt werden, während es bei der Knock-Out-Option das Kursniveau nicht berühren und nicht darüber schreiten darf. Die Range-Option gibt es nur bei der Knock-Out-Option. Sie setzt darauf, dass sich der Kurs innerhalb einer bestimmten Schwelle bewegt.
Für den Erfolg des Trades zählt lediglich das Kursniveau zum Ende der Laufzeit.

Jede dieser Optionsarten hat bestimmte Vor- und Nachteile und finden in bestimmten Marktsituationen eher Anwendung als in anderen.

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2. Chancen und Risiken

Der Handel mit Binären Optionen birgt ein enormes Gewinnpotenzial, dass sich bereits bei Kapitaleinsätzen von 5 bis 10 Euro bemerkbar macht. Mit einem einzigen Trade können beim Handel mit Binären Optionen Renditen von 85 – 200 Prozent erzielt werden. Der Grund dafür findet sich im sogenannten Hebel, der bei Binären Optionen zum Einsatz kommt. Anstatt, wie beim Aktienhandel, das eingesetzte Kapital komplett hinterlegen zu müssen, ist bei den Binären Optionen oftmals der geringfügige Einsatz ausreichend. Je nach Broker gibt es Hebel mit einer Wirkung von 200. Soll also eine Binäre Option im Wert von 400 Euro erworben werden, so muss lediglich eine Summe von 2 Euro eingesetzt werden. Der Mindesteinsatz bei den meisten Brokern beträgt allerdings 5 – 10 Euro. Durch diesen Hebel sind Gewinne in derartiger Höhe möglich.

 

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Bei den Binären Optionen droht allerdings der Totalverlust deutlich eher, als beim Handel mit Aktien. Da es sich um ein Derivat handelt, dass entweder gewinnt oder verliert, also nur zwei Zustände annehmen kann, zahlt der Käufer einer Binären O ption im Falle einer falschen Prognose das gesamte eingesetzte Kapital in den Markt ein. Es ist daher wichtig, bei jedem Trade lediglich eine geringfügige Summe des zur Verfügung stehenden Kapitals einzusetzen. Im Rahmen einer nachhaltigen Risikostrategie empfiehlt sich der Einsatz von nicht mehr als 2 – 4 Prozent des eingesetzten Kapitals. Der Grund dafür ist, dass es wichtig für das Konto ist, dass es einer Verlustserie standhalten kann ohne bankrott zu gehen.
Im Gegensatz zum Devisenhandel besteht darüber hinaus keine Gefahr der Nachschusspflicht. Der Anleger läuft nicht Gefahr, mehr Kapital einzusetzen, als in seinem Konto zur Verfügung steht.

3. Der Start in den Handel

Damit ein Start in den Handel glücklich verläuft, sollten Anfänger zunächst einmal recherchieren und lernen. Die meisten Broker bieten ein Demo-Konto an, dass den Handel unter echten Bedingungen, aber mit falschem Geld ermöglicht. Strategien können somit getestet und das eigene Verhalten beobachtet werden. Am Anfang ist es wichtig, sich lediglich auf einen bestimmten Vermögenswert zu beschränken und sich hierzu ein fundiertes Hintergrundwissen aufzubauen. Jeder Markt unterscheidet sich von einem anderen. Die meisten professionellen Händler, die für große Institute, wie Hedge-Fonds oder Investmentbanken arbeiten, beschränken sich Zeit ihres Lebens lediglich auf einen Vermögenswert, da über eine Vermögensklasse mehr gelernt werden kann, als in einer Lebenszeit möglich ist. Anfänger können nach der passenden Vermögensklasse forschen, egal ob Aktien, Rohstoffe oder Devisen.Sobald die Strategie an einem der Vermögenswerte ausgereift ist, kann der Wechsel auf ein Echtgeldkonto erfolgen.

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Die Analysen und Prognosen, die für einen erfolgreichen Handel mit Binären Optionen notwendig sind, unterscheiden sich nicht von den herkömmlichen Prognosen und Analysen, die ein regulärer Börsenhändler vornehmen muss. Es geht in beiden Fällen darum, eine Prognose über den Kursverlauf zu stellen. Dabei geht es nicht um eine absolute Vorhersage, da diese ohnehin unmöglich ist. Es geht vielmehr um das Erkennen bestimmter Signale, die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf einen bestimmten Kursverlauf schließen lassen. Neben der Analyse fundamentaler Daten, wie Kennzahlen von Unternehmen im Rahmen von Aktien, spielt die Chartanalyse eine wichtige Rolle. Hier werden vergangene Kursverläufe analysiert und anhand spezieller, statistischer Indikatoren eine Prognose auf zukünftige Verläufe gestellt.
Beide Disziplinen können von Anfängern mit der entsprechenden Motivation in einem gewissen Zeitraum erworben werden. Die Kombination aus Fachkenntnissen, eigener Beherrschung und den richtigen Glaubenssätzen führt zum langfristigen Erfolg beim Handel mit Binären Optionen.

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