Welche Handelsarten gibt es beim Handel mit binären Optionen?

binäre optionen testsiegerObwohl die Struktur der binären Option einfach nachzuvollziehen und den meisten Tradern bekannt ist, wissen die wenigsten Anfänger über die unterschiedlichen Handelsarten der binären Optionen bescheid. Erst hier lässt sich die Vielfältigkeit dieses Handelsinstrumentes wahrhaftig erkennen. Die unterschiedlichen Handelsarten unter den binären Optionen geben dem Trader unterschiedliche Möglichkeiten auf neuartige Weise am Börsenmarkt Renditen zu erwirtschaften. Die Arten der binären Optionen unterscheiden sich hinsichtlich der Laufzeit, der Kriterien des Ereignisses und den Renditen bei Eintritt eines Ereignisses.

Die Touch Optionen setzen auf die Berührung eines Kursniveaus

Eine bekannte Handelsart sind die Touch Optionen. Es gibt unterschiedliche Touch-Optionen, die sich im Grunde um ein Ereignis drehen: Die Berührung eines Kurses. Unter den Touch Optionen gibt es unterschiedliche Varianten:

  • Die One-Touch-Option: Bei dieser Variante setzt der Käufer der Option darauf, dass ein bestimmtes Kursniveau innerhalb der Laufzeit der Option berührt wird. Es macht dabei keinen Unterschied, ob die Kursschwelle zum Ende der Laufzeit oder aber irgendwann während der Laufzeit berührt hat. Damit das Ereignis erfolgreich eingetreten ist, muss die Kursschwelle berührt werden oder der Kurs muss darüber notieren.
  • Die No-Touch-Option: Bei der No-Touch-Option setzt der Käufer der Option darauf, dass keine Berührung einer bestimmten Kursschwelle innerhalb der Laufzeit stattfindet. Sobald die Kursschwelle berührt wurde, ist die Option fehlgeschlagen und der Käufer verliert sein eingesetztes Kapital.
  • Die Double-Touch-Option: Diese Art der Optionen ist relativ neu. Hier werden zwei Kursziele ausgewählt, die innerhalb der Laufzeit berührt werden müssen. Damit die Option als erfolgreich abgeschlossen wird, muss jedes der Kursziele mindestens einmal berührt werden.

Jede dieser Optionen ist in der High-Yield-Variante verfügbar. Die High-Yield-Optionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit einer überdurchschnittlichen Rendite von bis zu 500 Prozent gehandelt werden. Hinsichtlich des Ereignisses unterscheiden sie sich dahingehend, dass die Kursziele der Touch-Optionen, relativ weit vom Eintrittskurs entfernt liegen und die Gewinnwahrscheinlichkeit damit deutlich geringer ist.

Die Range-Optionen sind perfekt für den Seitwärtstrend

Erfahrene Markteilnehmer werden wissen, dass der Kursverlauf grundsätzlich in drei unterschiedliche Märkte eingeteilt werden kann:

  • Ein Trend-Markt mit Aufwärtstrend
  • Ein Trend-Markt mit Abwärtstrend
  • Ein Ranging-Markt: Ein Markt, der sich im Seitwärtstrend bewegt.

Ein Aufwärtstrend wird durch steigende Hochs und steigende Tiefs definiert. Der Seitwärtsmarkt wird dadurch definiert, dass er sich seitwärts bewegt. Der Käufer einer Ranging-Option ist eben der Meinung, dass dieser Trend weiterhin fortgeführt wird. Beim Kauf einer solchen Option wird eine Kursober- und -untergrenze definiert. Innerhalb der Laufzeit darf der Kurs die Schwelle zwar übertreten, zum Ende der Laufzeit hingegen muss der Kurs sich jedoch innerhalb des zuvor definierten Grenzen befinden, damit die Option ein Erfolg ist.Ranging Market

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Die Renditen liegen bei dieser Option meistens zwischen 70-80 Prozent. Sie sind besonders erfolgreich, wenn eine Konsolidierung ansteht. Konsolidierungen treten meistens dann auf, wenn die regulären Börsen geschlossen haben. Der Devisenmarkt hingegen bleibt unter der Woche 24 Stunden geöffnet. Sobald jedoch die Hauptbörsen geschlossen haben, konsolidieren die Kurse, da die zugrundeliegenden Währungspaare nicht mehr gehandelt werden.

Sie sind allerdings dennoch handelbar und da der Kurs mit großer Wahrscheinlichkeit bis zur Eröffnung einer weiteren Börse fast unverändert bleibt, lohnt sich der Kauf einer Ranging-Option vor allem zu diesem Zeitpunkt.

Es gibt unter den Range-Optionen zwei unterschiedliche Arten der Optionen:

  • Die Outside-Option
  • Die Inside-Option

Wie die Bezeichnung dieser Optionsarten schon erahnen lässt, unterscheiden die Optionen hinsichtlich der Ereignisdefinition. Während bei der Outside-Option der Trader der Meinung ist, dass der Kurs sich zum Ende der Laufzeit nicht mehr innerhalb der Range befindet, ist er bei der Inside-Option der Meinung, dass der Kurs sich weiterhin innerhalb des Korridors befindet.

Die risikominimierende Handelsart

Bei vielen Tradern beliebt, doch leider nur bei wenigen Anbietern im Angebot sind die risikominimierenden Optionen. Diese geben dem Käufer bei Nichteintreten des Ereignisses eine Rückzahlung, meist in der Höhe von 15 – 20 Prozent. Mit dieser Art von Option können Händler ihr Risiko minimieren. Es handelt sich in der Regel bei dieser Optionsart jedoch nicht um eine eigene Handelsklasse, sondern viel mehr um eine Ergänzung zusätzlich zu der eigentlichen Optionsart. Diese Absicherung ist meistens mit einem kleinen Aufpreis verbunden.

Ein weiteres Beispiel für eine risikominimierende Option ist die „Early Closure“-Option. Hier können Trader ihre Position vorzeitig schließen und etwaige Gewinne mitnehmen. Die „Roll-Over“-Funktion hingegen erlaubt dem jeweiligen Trader die Laufzeit der Option zu verlängern.

Die Call-Put-Option der binären Option

Die Begriffe von Call und Put sind erfahrenen Händlern bereits aus dem Bereich der klassischen Optionen bekannt. Es handelt sich hierbei um die englischen Fachbegriffe für die Kaufs- und Verkaufsoption. Doch gerade wer den Begriff bereits kennt, sollte dem nächsten Absatz erhöhte Aufmerksamkeit schenken, denn im Zusammenhang von binären Optionen werden diese Begriffe anders verwendet.

Es handelt sich bei der Call-Option ebenfalls um eine Kaufoption. Allerdings erwirbt der Käufer der Call-Option beim Erwerb kein Kaufrecht, sondern die Option selber. Es kommt im Anschluss darauf an, ob der Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes eine bestimmte Kursschwelle erreicht und überschreitet. Eine genauere Distinktion erfolgt unten. Allgemein ist der Käufer einer binären Call-Option davon überzeugt, dass der Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes steigt.binary-options-software

Dasselbe Prinzip herrscht bei der Put-Option. Käufer der klassischen Option erwerben mit der Put-Option ein Verkaufs reicht einer bestimmten Menge eines Wertes zu einem bestimmten Datum. Der Käufer einer binären Put-Option hingegen ist der Meinung, dass der Kurs fällt.
Ob der Kurs die Schwelle nun berühren darf oder nicht, damit das Ereignis als erfolgreich eingestuft wird, hängt von der Art der jeweiligen Option ab.

Es gibt die sogenannte Knock-In-Option. Sowohl Call- als auch Put-Option können einen Knock-In-Option sein. Bei dieser Option darf der Kurs auf der jeweiligen Schwelle notieren oder jenseits dieser liegen, damit das Ereignis ein Erfolg ist. Die Knock-Out-Option hingegen gestattet die Berührung der Kursschwelle nicht. In der Regel beträgt die Rendite dieser Optionen ebenfalls 70-90 Prozent.

Sich mit den unterschiedlichen Handelsarten auseinandersetzen

Jede Handelsart hat seine einzigartigen Vorzüge, die es als Trader auszukosten gilt. Zunächst sollte sich ein Überblick über die Optionsarten verschafft und die Anwendung auf einem Demokonto geübt werden. Wer sich mit den unterschiedlichen Optionsarten auskennt und den richtigen Zeitpunkt der Anwendung einer Optionsart zu erkennen weiß, der ist auf dem Weg ein erfolgreicher Optionen-Händler zu werden. Auch gilt es, auf dem neusten Stand zu bleiben, da das Angebot der Optionen beinahe wöchentlich erweitert wird.

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